Susanne Laschet ist eine deutsche Buchhändlerin und Literaturvermittlerin aus Aachen. Einer größeren Öffentlichkeit wurde sie als Ehefrau des CDU-Politikers Armin Laschet bekannt, der von 2017 bis 2021 Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und bei der Bundestagswahl 2021 Kanzlerkandidat von CDU und CSU war.
Ihre eigene Biografie wird häufig auf die Rolle als Politikerfrau reduziert. Das greift jedoch zu kurz: Susanne Laschet beschäftigt sich seit Jahrzehnten beruflich mit Literatur, präsentiert Buchempfehlungen und engagierte sich für soziale Projekte. Ein politisches Amt bekleidet sie nicht.

Wer ist Susanne Laschet?
Susanne Laschet wurde am 18. Mai 1962 als Susanne Malangré in Aachen geboren. Im August 2026 ist sie 64 Jahre alt. Sie stammt aus einer bekannten Aachener Familie mit wallonischen Wurzeln.
Nach dem Abitur am Aachener Gymnasium St. Leonhard absolvierte sie eine Ausbildung zur Buchhändlerin. Bücher und Literatur blieben anschließend ein wichtiger Teil ihres beruflichen Lebens. Neben ihrer Arbeit im Buchhandel verfasste sie Rezensionen und stellte Neuerscheinungen bei öffentlichen Literaturveranstaltungen vor.
Dass ihr Name bundesweit bekannt wurde, hängt vor allem mit der politischen Laufbahn ihres Ehemanns zusammen. Susanne Laschet selbst strebte jedoch keine vergleichbare politische Karriere an. In einem älteren Porträt aus dem Jahr 2019 wurde ausdrücklich berichtet, dass sie damals kein CDU-Mitglied war. Ob sich daran später etwas geändert hat, ist öffentlich nicht verlässlich dokumentiert.
| Merkmal | Öffentlich bekannte Angabe |
|---|---|
| Geburtsname | Susanne Malangré |
| Geburtsdatum | 18. Mai 1962 |
| Geburtsort | Aachen |
| Alter | 64 Jahre, Stand August 2026 |
| Beruf | Gelernte Buchhändlerin und Literaturvermittlerin |
| Ehemann | Armin Laschet |
| Hochzeit | 18. Mai 1985 |
| Kinder | Drei erwachsene Kinder |
| Lebensmittelpunkt | Aachen |
| Bekannt durch | Literaturarbeit, soziales Engagement und öffentliche Auftritte an der Seite Armin Laschets |
Beruf und Verbindung zur Literatur
Susanne Laschet entschied sich nach dem Abitur bewusst für den Buchhandel. In späteren Porträts beschrieb sie Literatur nicht nur als Beruf, sondern als persönliche Leidenschaft. Zeitweise arbeitete sie in einer Buchhandlung und schrieb als freie Mitarbeiterin Rezensionen über Neuerscheinungen.
Auch nach dem Ende ihrer damaligen Tätigkeit in einem klassischen Buchladengeschäft blieb sie literarisch aktiv. Sie präsentiert ausgewählte Bücher bei Lesungen und Gesprächsabenden, unter anderem im Programm der Volkshochschule Aachen. Dabei reicht ihre Auswahl von Kriminalromanen und historischen Stoffen bis zu anspruchsvoller Gegenwartsliteratur.
Noch 2025 wurde sie von der Volkshochschule Aachen als seit Jahrzehnten leidenschaftliche Buchhändlerin vorgestellt. Für den 4. Dezember 2026 ist dort ebenfalls ein Abend mit ihren Empfehlungen zu aktuellen Neuerscheinungen angekündigt. Da sich Veranstaltungstermine ändern können, sollten Interessierte den aktuellen Programmstand direkt beim Veranstalter prüfen.
Diese fortgesetzte Literaturarbeit ist ein wichtiger Punkt für die Einordnung ihrer Person: Susanne Laschet besitzt ein eigenes berufliches Profil, das unabhängig von den politischen Ämtern ihres Mannes besteht.
Ehe mit Armin Laschet und gemeinsame Familie
Susanne und Armin Laschet kennen sich seit ihrer Kindheit in Aachen-Burtscheid. Beide begegneten sich im Umfeld der katholischen Jugendarbeit und eines Kirchenchors. Später wurden sie ein Paar und heirateten am 18. Mai 1985.
Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor: Johannes, Eva und Julius. Der älteste Sohn Johannes, häufig Joe Laschet genannt, wurde durch seine Tätigkeit in den Bereichen Herrenmode und soziale Medien selbst öffentlich bekannt. Eva und Julius Laschet führen dagegen weitgehend ein Leben außerhalb der überregionalen Öffentlichkeit. Über ihren privaten oder beruflichen Alltag sind deshalb nur begrenzte verlässliche Informationen verfügbar.
Die Familie kehrte 1990 nach Aachen zurück. Die Stadt blieb auch während Armin Laschets politischer Karriere ihr zentraler Lebensmittelpunkt. Selbst als dieser Ministerpräsident wurde und später für das Kanzleramt kandidierte, betonte Susanne Laschet ihre enge Verbindung zu Aachen.
Armin Laschet ist seit 2025 Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages. Außerdem übernahm er 2025 den Vorsitz im Direktorium des Internationalen Karlspreises zu Aachen. Susanne Laschet bekleidet im Zusammenhang mit diesen Funktionen kein öffentliches Amt.
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Herkunft und die Familie Malangré
Susanne Laschets Geburtsname lautet Malangré. Die Familie ist seit mehreren Generationen mit Aachen und der umliegenden Region verbunden. Ihre historischen Wurzeln liegen im französischsprachigen Teil Walloniens. Angehörige der Familie kamen im 19. Jahrhundert in den Raum Stolberg und waren dort unter anderem mit der Glasindustrie verbunden.
Ihr Vater Heinrich, häufig Heinz Malangré genannt, war Manager und Verleger. Ihr Onkel Kurt Malangré gehörte der CDU an und amtierte von 1973 bis 1989 als Oberbürgermeister von Aachen. Später war er außerdem Mitglied des Europäischen Parlaments.
Diese familiären Verbindungen erklären, warum Susanne Laschet schon früh mit gesellschaftlichem und politischem Engagement in Berührung kam. Daraus sollte jedoch nicht abgeleitet werden, dass sie selbst eine politische Funktion übernommen habe. Öffentlich trat sie vor allem in ihrem beruflichen Umfeld, bei sozialen Projekten und gelegentlich als Begleiterin ihres Mannes auf.
Soziales Engagement in Nordrhein-Westfalen
Während Armin Laschets Amtszeit als NRW-Ministerpräsident übernahm Susanne Laschet mehrere repräsentative und gemeinnützige Aufgaben. Von 2017 bis September 2022 war sie Schirmherrin der Aktion Lichtblicke. Die Hilfsaktion unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Nordrhein-Westfalen, die sich in materiellen, finanziellen oder persönlichen Notlagen befinden.
Im September 2022 übergab Susanne Laschet diese Aufgabe offiziell an Katharina Wüst, die Ehefrau des amtierenden NRW-Ministerpräsidenten Hendrik Wüst. Ältere Artikel, die Susanne Laschet weiterhin als aktuelle Lichtblicke-Schirmherrin bezeichnen, sind daher nicht mehr auf dem neuesten Stand.
Im Jahr 2018 übernahm sie außerdem die Schirmherrschaft für das Müttergenesungswerk in Nordrhein-Westfalen. In dieser Funktion besuchte sie unter anderem eine Mutter-Kind-Klinik und eine Beratungsstelle, um auf die Belastung von Eltern und pflegenden Angehörigen aufmerksam zu machen. Im Jahr 2022 ging auch diese Aufgabe an Katharina Wüst über.
Darüber hinaus wurde ihr Engagement für einen Treffpunkt für wohnungslose Menschen und eine Hospizstiftung in Aachen öffentlich dokumentiert. Bei Literaturveranstaltungen verzichtete sie teilweise auf ein Honorar und verband die Abende mit Spenden für soziale Einrichtungen.

War Susanne Laschet die „First Lady“ von NRW?
Zwischen 2017 und 2021 wurde Susanne Laschet in Medien gelegentlich als „First Lady von Nordrhein-Westfalen“ oder „Landesmutter“ bezeichnet. Beide Begriffe sind keine offiziellen Amtsbezeichnungen.
Die Ehefrau eines Ministerpräsidenten wird weder gewählt noch erhält sie automatisch ein politisches Mandat. Sie kann freiwillig repräsentative Aufgaben oder Schirmherrschaften übernehmen, besitzt dadurch aber keine eigenen Regierungsbefugnisse.
Susanne Laschet stand solchen Etiketten nach eigenen öffentlichen Äußerungen ohnehin kritisch gegenüber. Zutreffender ist daher die Beschreibung als Buchhändlerin, Literaturvermittlerin und ehemalige Schirmherrin sozialer Initiativen. Ihre öffentlichen Aufgaben waren freiwilliges Engagement und kein staatliches Amt.
Was macht Susanne Laschet heute?
Susanne Laschet lebt weiterhin vergleichsweise zurückgezogen und tritt nicht dauerhaft im politischen Medienbetrieb auf. Öffentlich wahrnehmbar ist sie vor allem bei Literaturveranstaltungen in ihrer Heimatstadt Aachen sowie gelegentlich an der Seite ihres Mannes.
Aktuelle Hinweise aus dem Programm der Volkshochschule Aachen zeigen, dass sie sich auch 2025 und 2026 mit Neuerscheinungen beschäftigt und ihre Buchempfehlungen vor Publikum präsentiert. Eine eigene offizielle politische Funktion oder Kandidatur ist nicht bekannt.
Zu Vermögen, Einkommen und weiteren privaten Einzelheiten liegen keine belastbaren öffentlichen Angaben vor. Entsprechende Schätzungen auf nicht näher belegten Internetseiten sollten deshalb nicht als Fakten behandelt werden. Gleiches gilt für Behauptungen über persönliche oder gesundheitliche Angelegenheiten, sofern sie nicht von Susanne Laschet selbst oder einer verlässlichen Stelle bestätigt wurden.
Frequently Asked Questions
1. Wie alt ist Susanne Laschet?
Susanne Laschet wurde am 18. Mai 1962 geboren. Im August 2026 ist sie 64 Jahre alt.
2. Was ist Susanne Laschet von Beruf?
Sie ist gelernte Buchhändlerin. Außerdem verfasst beziehungsweise präsentiert sie Buchempfehlungen und tritt bei Literaturveranstaltungen auf.
3. Ist Susanne Laschet noch mit Armin Laschet verheiratet?
Ja. Nach öffentlich verfügbaren Informationen sind Susanne und Armin Laschet seit dem 18. Mai 1985 verheiratet.
4. Wie viele Kinder hat Susanne Laschet?
Das Ehepaar hat drei erwachsene Kinder: Johannes, Eva und Julius Laschet.
5. Ist Susanne Laschet Politikerin?
Nein. Sie bekleidet kein bekanntes politisches Amt. Ein Porträt aus dem Jahr 2019 berichtete zudem, dass sie damals kein Mitglied der CDU war.
6. Ist Susanne Laschet noch Schirmherrin der Aktion Lichtblicke?
Nein. Ihre Schirmherrschaft endete im September 2022. Nachfolgerin wurde Katharina Wüst.
7. Wo lebt Susanne Laschet?
Ihr öffentlich bekannter Lebensmittelpunkt liegt in Aachen. Genauere private Adressangaben gehören nicht in eine seriöse Biografie.
Conclusion
Susanne Laschet ist weit mehr als die Ehefrau eines bekannten CDU-Politikers. Die Aachenerin arbeitet seit Jahrzehnten mit Büchern, vermittelt Literatur und engagierte sich zeitweise als Schirmherrin für Familien in schwierigen Lebenslagen. Mit Armin Laschet ist sie seit 1985 verheiratet; gemeinsam haben sie drei erwachsene Kinder.
Wer sich über ihre gegenwärtigen Aktivitäten informieren möchte, sollte vor allem auf angekündigte Literaturveranstaltungen und bestätigte öffentliche Auftritte achten. Unbelegte Angaben über ihr Privatleben, ihre Gesundheit oder ihr Vermögen sollten dagegen nicht als gesicherte Tatsachen übernommen werden.

