Dagny Dewath: Alter, Karriere, Maxton Hall, Familie und aktuelle Rollen

Anna Schmidt By Anna Schmidt
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Dagny Dewath ist eine deutsche Theater-, Film- und Fernsehschauspielerin, die vielen Zuschauern aus Produktionen wie „Frühling“, „Der Bergdoktor“, „Die Rosenheim-Cops“, „Bettys Diagnose“ und inzwischen besonders aus „Maxton Hall – Die Welt zwischen uns“ bekannt ist. Dort spielt sie Ophelia Beaufort.

Dewaths beruflicher Weg begann allerdings nicht vor der Fernsehkamera, sondern auf der Bühne. Nach ihrer Schauspielausbildung an der Folkwang Hochschule in Bochum arbeitete sie an verschiedenen Theatern und entwickelte sich später zunehmend zur Film- und Fernsehschauspielerin. Neben der Schauspielerei ist sie auch als systemischer Coach tätig. 2026 steht sie weiterhin vor der Kamera – und wird auch in der dritten und letzten Staffel von „Maxton Hall“ zu sehen sein.

Wer ist Dagny Dewath?

Dagny Dewath wurde in Berlin geboren und wuchs größtenteils in Nordhessen auf. Als junge Frau führte ihr Weg über Göttingen schließlich nach Bochum, wo sie professionell Schauspiel studierte.

Ein kompakter Überblick:

MerkmalInformation
NameDagny Dewath
BerufSchauspielerin, systemischer Coach
Geburtsdatum24. November 1981
GeburtsortWest-Berlin
Alter44 Jahre, Stand August 2026
Nationalitätdeutsch
SchauspielausbildungFolkwang Hochschule, Studiengang Schauspiel Bochum
Bekannte RollenCatrin/Cathrin Zerbe in „Frühling“, Ophelia Beaufort in „Maxton Hall“
Weitere bekannte Produktionen„Stromberg – Der Film“, „Der Bergdoktor“, „Die Saat – Tödliche Macht“, „Bettys Diagnose“, „Die Rosenheim-Cops“
Weitere Tätigkeitsystemischer Coach und Trainerin

Beim Geburtsjahr findet sich online eine kleine Unstimmigkeit: Einzelne Branchenprofile führen 1982. Andere aktuelle Schauspielprofile sowie biografische Angaben nennen 1981; auch ihr in einem Interview im November 2025 angegebenes Alter von 43 Jahren passt zum Geburtsjahr 1981. Das häufig angegebene Geburtsdatum lautet 24. November 1981.

Von Berlin über Nordhessen und Göttingen zur Schauspielerei

Obwohl Dagny Dewath in Berlin zur Welt kam, ist ihre Biografie eng mit Nordhessen verbunden. Nach eigenen Angaben zog ihre Familie mit ihr im Alter von etwa drei Jahren dorthin. Sie wuchs in einer großen Patchworkfamilie auf dem Land auf, in einem Umfeld mit Vollerwerbslandwirtschaft.

Der Wunsch, Schauspielerin zu werden, entstand früh. Mit 17 Jahren verließ Dewath ihr Elternhaus und zog nach Göttingen. Für die Wahl ihrer Schule spielte auch das Fach Darstellendes Spiel eine Rolle. Sie besuchte das Otto-Hahn-Gymnasium und beschäftigte sich parallel intensiv mit Theater.

In Göttingen verbrachte sie viel Zeit am Jungen Theater, arbeitete zeitweise dort sowie auf dem Wochenmarkt und sammelte erste Erfahrungen in einem Umfeld, das ihren späteren Berufsweg entscheidend prägte. In einem Interview bezeichnete sie diese Lebensphase als besonders wichtig für ihre Selbstständigkeit.

Dass die Verbindung nach Göttingen geblieben ist, zeigte sich noch 2026: Dewath kehrte für einen Schauspielworkshop an ihre frühere Schule zurück. Dort sprach sie mit Schülerinnen und Schülern über den Schauspielberuf und arbeitete praktisch mit Improvisation und Rollenspiel.

Schauspielausbildung und die prägenden Jahre am Theater

Nach dem Abitur zog Dagny Dewath zunächst nach Berlin und bewarb sich an Schauspielschulen. Schließlich wurde sie an der damaligen Folkwang Hochschule im Studiengang Schauspiel Bochum aufgenommen. Ihre professionelle Ausbildung absolvierte sie von 2004 bis 2008.

Schon während des Studiums stand sie auf professionellen Bühnen. Zu ihren frühen Stationen gehörten das Düsseldorfer Schauspielhaus und das Schauspielhaus Bochum. Mit der Inszenierung von Bertolt Brechts „Die Kleinbürgerhochzeit“ gewann ihr Jahrgang beim Treffen deutschsprachiger Schauspielschulen einen Ensemble- und Publikumspreis.

Später spielte Dewath unter anderem am Westfälischen Landestheater, am Schauspiel Essen und am Rottstraße 5 Theater in Bochum. Dort war sie in sehr unterschiedlichen Rollen zu sehen, beispielsweise in einem Soloabend über Sylvia Plath, als Julie in „Fräulein Julie“ oder als Marla Singer in einer Bühnenfassung von „Fight Club“.

Die Theatererfahrung ist für ihre Karriere bis heute relevant. Dewath selbst beschreibt Bühne und Kamera als zwei sehr unterschiedliche Formen der Schauspielerei: Während Theater mehr körperliche und stimmliche Präsenz erlaubt, lebt die Arbeit vor der Kamera stärker von kleinen Reaktionen und feinen Ausdrucksnuancen.

Filme und Serien: So entwickelte sich Dagny Dewaths Karriere

Parallel zum Theater begann Dagny Dewath früh, für Film und Fernsehen zu arbeiten. Zu ihren ersten Arbeiten gehörten Kurz- und Hochschulfilme. Im Kurzfilm „Gisberta“ übernahm sie beispielsweise die Hauptrolle; die Produktion wurde später für den First Steps Award nominiert.

Eine größere Aufmerksamkeit brachte ihr die Hauptrolle der Kommissarin Sophie Kaiser in „Robin Hood“. Es folgten zahlreiche Auftritte in deutschen Kino- und Fernsehproduktionen.

Dazu gehören unter anderem „Stromberg – Der Film“, „Die Hebamme“, „Wilsberg“, „Sturm der Liebe“, „SOKO Stuttgart“, „Notruf Hafenkante“, „Der Alte“, „Der Lehrer“, „Die Chefin“, „Der Bergdoktor“, „Marie fängt Feuer“, „Rosamunde Pilcher“, „SOKO Leipzig“, „Die Saat – Tödliche Macht“, „Marie Brand“ und „Die Rosenheim-Cops“.

Besonders wichtig für ihre jüngere Fernsehkarriere ist die ZDF-Reihe „Frühling“ mit Simone Thomalla. Dewath spielt darin Catrin beziehungsweise Cathrin Zerbe und war über mehrere Jahre in verschiedenen Filmen der Reihe zu sehen. Auch 2026 gehört sie weiterhin zur Besetzung. Das ZDF führt sie beispielsweise in „Einhundert Meter“ erneut als Cathrin Zerbe.

2026 war sie außerdem erneut als Prof. Dr. Ariane Schönfelder in „Bettys Diagnose“ sowie in einer Folge von „Die Rosenheim-Cops“ zu sehen. Ihre Vita zeigt damit eine ungewöhnlich breite Mischung aus Krimi, Familienserie, Drama und Streaming-Produktion.

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Dagny Dewath als Ophelia Beaufort in „Maxton Hall“

Ein neues internationales Publikum erreichte Dagny Dewath mit „Maxton Hall – Die Welt zwischen uns“. In der zweiten Staffel der erfolgreichen Prime-Video-Serie kam sie als Ophelia Beaufort zur Besetzung hinzu.

Die Serie basiert auf der Romanreihe von Mona Kasten und erzählt hauptsächlich die Geschichte von Ruby Bell, gespielt von Harriet Herbig-Matten, und James Beaufort, dargestellt von Damian Hardung. Dewaths Figur Ophelia gehört zum Umfeld der einflussreichen Beaufort-Familie und wird nach den dramatischen Entwicklungen der Geschichte zunehmend relevant.

Für Dewath hatte die Produktion auch persönlich eine besondere Bedeutung. Sie berichtete später öffentlich, dass sie zu Beginn der Dreharbeiten zur zweiten Staffel schwanger war. Die Dreharbeiten und ihre bevorstehende Mutterschaft fielen damit in dieselbe Lebensphase.

Ihre Geschichte bei „Maxton Hall“ endet nicht mit Staffel zwei. Prime Video hat bestätigt, dass Dagny Dewath in Staffel drei erneut als Ophelia zurückkehrt. Die dritte Staffel ist zugleich das Finale der Serie. Sie umfasst sechs Episoden und soll im Dezember 2026 veröffentlicht werden. Ein genauer Veröffentlichungstag war bis August 2026 noch nicht bekannt.

Damit gehört „Maxton Hall“ aktuell zu den wichtigsten Produktionen in Dewaths Karriere – auch weil die Serie weit über den deutschen Fernsehmarkt hinaus wahrgenommen wird.

Ehemann und Kind: Was ist über Dagny Dewaths Familie bekannt?

Zu Dagny Dewaths Privatleben gibt es inzwischen einige bestätigte Angaben, dennoch hält sie persönliche Details weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus.

Sie ist verheiratet und Mutter eines Sohnes. In Interviews aus dem Jahr 2025 sprach Dewath selbst über ihren Mann, ihre Schwangerschaft und ihr Leben mit ihrem Kind. Ihren Ehemann lernte sie während ihrer Zeit in München kennen. Er stammt ebenfalls aus München. Sein Name wird in den verlässlichen öffentlich zugänglichen Berichten jedoch nicht genannt. Es wäre deshalb nicht seriös, ihr einen bestimmten öffentlich genannten Partner zuzuordnen.

Während der Dreharbeiten zur zweiten Staffel von „Maxton Hall“ war Dewath nach eigenen Angaben bereits in der zehnten Schwangerschaftswoche. Später berichtete sie, dass ihr Sohn in Göttingen geboren wurde.

Ende 2025 lebte die Schauspielerin nach eigenen Angaben wieder gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Kind in ihrer nordhessischen Heimat. Auch aktuelle Branchenprofile führen Hessen als ihren beruflichen beziehungsweise privaten Standort.

Weitere Informationen über den Namen ihres Sohnes oder andere private Details sind nicht verlässlich öffentlich bestätigt und sollten daher nicht als Fakten verbreitet werden.

Dagny Dewath arbeitet auch als systemischer Coach

Weniger bekannt ist, dass Dagny Dewath neben ihrer Schauspielkarriere eine zweite berufliche Tätigkeit aufgebaut hat. Sie ist ausgebildeter systemischer Coach und arbeitet unter anderem zu den Themen Kommunikation, selbstsicheres Auftreten, Ressourcenarbeit und Konfliktmanagement.

Nach eigenen Angaben ist sie seit 2015 als Trainerin und Coach für Gruppen und Teams tätig. Dabei nutzt sie auch Erfahrungen aus ihrer Schauspielausbildung. Die Verbindung liegt nahe: Präsenz, Kommunikation, Improvisation und der Umgang mit ungeplanten Situationen spielen sowohl auf der Bühne als auch im Coaching eine wichtige Rolle.

In jüngerer Zeit beschäftigt sie sich zudem stärker mit Jugendlichen. Ihre Rückkehr an das Otto-Hahn-Gymnasium im Mai 2026 zeigt, dass sie Schauspieltraining und Berufsorientierung miteinander verbindet.

Diese zweite berufliche Seite erklärt, warum sich Dewaths öffentliche Arbeit nicht ausschließlich auf Filmsets und Theaterbühnen beschränkt.

Auszeichnungen und wichtige Stationen

Dewaths Karriere entwickelte sich eher kontinuierlich als durch einen einzigen plötzlichen Durchbruch. Bereits ihre Theaterausbildung war mit einer ausgezeichneten Ensembleproduktion verbunden. Später folgten Anerkennungen für Film- und Fernseharbeiten.

2019 erhielt sie den Immenhof Filmpreis als beste Episodenhauptdarstellerin für ihren Auftritt in „Alarm für Cobra 11 – Liebesgrüße aus Moskau“. Bereits 2013 wurde ihre Arbeit in „Robin Hood“ mit einem Primetime Attac Award geführt. Der Kurzfilm „Gisberta“, in dem Dewath die Hauptrolle spielte, war zudem für den First Steps Award nominiert.

Bemerkenswert ist vor allem die Bandbreite ihrer Laufbahn. Dewath wechselte vom freien Theater zu großen deutschen Fernsehreihen und schließlich zu einer international erfolgreichen Streaming-Serie, ohne ihre Arbeit auf der Bühne vollständig aufzugeben.

Mit „Frühling“, weiteren ZDF-Produktionen und der bestätigten Rückkehr in der finalen „Maxton Hall“-Staffel bleibt ihre Karriere auch 2026 aktiv.

Frequently Asked Questions

1. Wie alt ist Dagny Dewath?
Dagny Dewath wurde am 24. November 1981 geboren. Im August 2026 ist sie 44 Jahre alt und wird im November 45.

2. Wo wurde Dagny Dewath geboren?
Sie wurde in West-Berlin geboren. Einen großen Teil ihrer Kindheit und Jugend verbrachte sie anschließend in Nordhessen.

3. Wen spielt Dagny Dewath in „Maxton Hall“?
Dagny Dewath spielt Ophelia Beaufort. Sie gehört seit der zweiten Staffel zur Besetzung der Prime-Video-Serie.

4. Ist Dagny Dewath auch in „Maxton Hall“ Staffel 3 dabei?
Ja. Prime Video hat Dagny Dewaths Rückkehr als Ophelia für die dritte und letzte Staffel bestätigt. Die Staffel soll im Dezember 2026 erscheinen.

5. Wer ist der Ehemann von Dagny Dewath?
Dagny Dewath ist verheiratet und hat öffentlich über ihren Mann gesprochen. Sein Name ist in zuverlässigen öffentlichen Quellen jedoch nicht eindeutig bestätigt. Spekulationen über seine Identität sollten daher nicht als Tatsache dargestellt werden.

6. Hat Dagny Dewath Kinder?
Ja. Die Schauspielerin hat einen Sohn. Über ihn hält sie weitere persönliche Details weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus.

7. Aus welchen Serien kennt man Dagny Dewath?
Zu ihren bekannten Produktionen gehören unter anderem „Frühling“, „Maxton Hall“, „Bettys Diagnose“, „Der Bergdoktor“, „SOKO Leipzig“, „Die Rosenheim-Cops“, „Der Alte“ und „Die Saat – Tödliche Macht“.

Conclusion

Dagny Dewath gehört zu den deutschen Schauspielerinnen, deren Karriere sich über viele Jahre zwischen Theater, Kino und Fernsehen entwickelt hat. Nach ihrer Ausbildung in Bochum sammelte sie intensive Bühnenerfahrung, bevor Film- und Fernsehrollen immer stärker in den Mittelpunkt rückten. Besonders ihre wiederkehrende Rolle als Catrin beziehungsweise Cathrin Zerbe in „Frühling“ und ihr Auftritt als Ophelia Beaufort in „Maxton Hall“ haben ihre Bekanntheit zuletzt deutlich vergrößert.

Auch privat begann für sie in den vergangenen Jahren ein neuer Lebensabschnitt: Dewath ist verheiratet, Mutter eines Sohnes und wieder stärker mit ihrer nordhessischen Heimat verbunden. Gleichzeitig arbeitet sie neben der Schauspielerei als systemischer Coach.

Für Fans bleibt vor allem Dezember 2026 interessant. Dann soll Dagny Dewath als Ophelia Beaufort in der dritten und finalen Staffel von „Maxton Hall“ zurückkehren. Wer ihre weitere Karriere verfolgen möchte, sollte bei neuen Rollen vor allem auf bestätigte Angaben von Produktionen und aktuellen Schauspielprofilen achten.

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Anna Schmidt ist eine deutsche Journalistin und Autorin bei neueszeitung.de, wo sie über aktuelle Themen aus Politik, Gesellschaft und Kultur schreibt. Mit einem scharfen Blick für Details und einer klaren, zugänglichen Schreibweise bringt sie komplexe Sachverhalte auf den Punkt und macht sie für ein breites Publikum verständlich. Ihre Leidenschaft für fundierte Recherche und unabhängigen Journalismus spiegelt sich in jedem ihrer Artikel wider, und sie setzt sich dafür ein, ihren Lesern stets verlässliche und gut recherchierte Informationen zu liefern.
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